VHS: Im Westen und Osten viel Neues

VHS: Im Westen und Osten viel Neues
Am Samstag, 09. Februar 2019, findet von 10-18 Uhr in HAUS SCHLESIEN eine Fachtagung über die Auswirkungen des Ersten Weltkriegs in Westdeutschland und Schlesien statt. Die Veranstaltung wird organisiert von einer Kooperationsgemeinschaft von VHS Siebengebirge, HAUS SCHLESIEN, Siebengebirgsmuseum, Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus und dem Kulturreferat für Oberschlesien. Die Tagungspauschale incl. zwei Kaffeepausen und einem Mittagsimbiss beträgt 40,00 € pro Person.

Weitere Informationen und Anmeldung nur unter 02244 886-234 oderkultur@hausschlesien.de.

Zum Hintergrund: Für Deutschland bedeutete das Ende des großen Krieges in erster Linie umfassende Gebietsverluste sowie verheerende wirtschaftliche Einbußen. Darüber hinaus befand sich nun die Bevölkerung der Grenzgebiete des ehemaligen Kaiserreichs in einer prekären Lage und wurde in einigen Fällen über Nacht zu Bürgern eines anderen Landes. In ethnisch gemischten Gebieten sollten Volksabstimmungen über die weitere Staatszugehörigkeit dieser Regionen entscheiden, was nicht ohne Spannungen verlief. Die Fachtagung geht auf die Schwierigkeiten und Konflikte ein, die konsequenterweise in den Grenz- bzw. in den ehemaligen Gebieten der neuen deutschen Republik entstanden. Das Augenmerk gilt dabei der Situation in Schlesien, in den Regionen Eupen-Malmedy, Elsaß-Lothringen sowie im Regierungsbezirk Köln. Dabei werden besonders einzelne Schicksale, Lebenswege sowie die Lage einzelner Bevölkerungsgruppen in den betroffenen Regionen in den Fokus genommen.

Analog zur Sonderausstellung "Zwischen Revolution und Ruhrbesetzung. Die Folgen des ersten Weltkrieges für Schlesien" im HAUS SCHLESIEN, widmet sich der erste Teil der Tagung in Referaten und Diskussionen der spannungsreichen Situation der schlesischen Bevölkerung auf beiden Seiten der neuen polnischen Grenze. Im zweiten Teil steht die ehemalige preußische Rheinprovinz mit ihren spezifischen Kriegsauswirkungen im Mittelpunkt.

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